WARUM EIN TRÄGER STOFFWECHSEL ANTRIEBSLOS UND ÜBERGEWICHTIG MACHT

Was macht ihn träge und was bringt ihn so richtig auf Touren?

In einer perfekten Welt könnten Sie essen, was Sie wollen. Ihr Körper würde sich einfach nehmen, was er braucht und den Rest ausscheiden. Der Stoffwechsel oder Metabolismus ist dafür zuständig. Einfach ausgedrückt, sind das die Prozesse, bei denen Stoffe im Körper zu den Zellen transportiert, dort weiter verarbeitet und dann wieder abtransportiert werden. Von Bedeutung für das Körpergewicht, ist der Energiestoffwechsel, auch Fettstoffwechsel genannt.

Um funktionieren zu können, braucht der Körper Energie. Die gewinnt er zuerst aus der Nahrung. Steht zu wenig Nahrung zur Verfügung, drosselt der Körper die Stoffwechselaktivität, um Energie einzusparen und bedient sich zudem an den Nährstoffspeichern in der Muskulatur und wandelt diese stattdessen in eine extra Reserve in den Fettdepots ein.

Die Muskulatur ist das größte Stoffwechselorgan, verbraucht also die meiste Energie, deshalb bedient sich der Körper bei einer Mangelernährung zuerst einmal hier. An die Fettreserven geht er äußerst ungern, die braucht er ja vielleicht für schlechte Zeiten. Ein Defizit an Nahrung wird nicht nur durch eine Hunger-Diät ausgelöst. Auch eine Ernährung mit viel Essen, das jedoch nährstoffarm und voller künstlicher Zusätze ist, führt zu einer Mangelernährung, die zu Übergewicht führen kann.

Was macht den Stoffwechsel träge?

• Bewegungsmangel: Unser Körper ist für die Bewegung gemacht. Bekommt er sie nicht, sehen Körperprozesse auch keine Notwendigkeit rührig zu sein.

• Diäten, die der Körper als Hungersnot interpretiert.

• Mit zunehmendem Alter wird der Stoffwechsel, im Zusammenhang mit der langsameren Zellteilung und der Hormonumstellung, ebenfalls langsamer.

• Hoher Zucker und Weißmehlkonsum treiben den Blutzucker in die Höhe und der Körper verbrennt diese leicht verfügbaren Zuckerbausteine, anstatt sich mit dem Fettstoffwechsel zu beschäftigen.

• Nährstoffarme und künstliche Kost sind dem Körper fremd. Der Stoffwechsel kann sie nicht sinnvoll verwerten.

• Schilddrüsenunterfunktion kann zu Fettstoffwechselstörungen führen.

Das kurbelt den Stoffwechsel an!

• Bewegung, Bewegung, Bewegung: Kommen wir in Bewegung, kommt es der Stoffwechsel auch.

• Muskelaufbau: Je mehr Muskulatur, desto höher der Grundumsatz (Kalorienverbrauch auch im Ruhezustand).

• Regelmäßig essen, um dem Körper keine Hungersnot zuzumuten.

• Kleinere Portionen essen. Das hält den Stoffwechsel am Laufen, ohne die Kalorienbilanz in die Höhe zu treiben.

• Ballaststoffreiche Nahrung mit einer hohen Nährstoffdichte bevorzugen.

Diese Ernährungsgewohnheiten unterstützen die Fettverbrennung!

• Lebensmittel, die wenig Kalorien und dafür viele Nährstoffe enthalten, haben eine hohe Nährstoffdichte. Dazu gehören neben Gemüse und Obst, auch fettarmer Fisch und Fleisch sowie Vollkorn und Hülsenfrüchte.

• Würzen Sie mit Chili – scharf bringt den Stoffwechsel auf Touren. Wissenschaftlich belegt, kann das enthaltene Capsaicin die Wärmeentwicklung im Körper um 25 Prozent erhöhen. Schwitzen ist bekanntlich gesund. Ihr Immunsystem profitiert zudem von dem enthaltenen Vitamin C und den sekundären Pflanzenstoffen. Die Schärfe regt die Durchblutung an, Ihre Schleimhäute können so Keime einfacher abwehren.

• Zitrone, ebenfalls als warmes Getränk. Das Vitamin C ermöglicht Ihrem Organismus Körperfett zur Energiegewinnung zu nutzen. Sie hilft Ihnen basisch zu werden und morgens wach in den Tag zu starten. Die gelbe Frucht unterstützt außerdem die Nahrungsverwertung, das kommt Ihrer Vitalstoffbilanz zugute. Besonders interessant für die Wohlfühlfigur sind die enthaltenen Pektine, sie unterstützen das Abnehmen und machen es dem Heißhunger schwer.

• Ingwer, als Tee und Geschmackgeber stärkt er das Immunsystem. Er lindert Schmerzen, ist entzündungshemmend, macht die Atemwege frei, ist leicht harntreibend und seine Schärfe bringt ebenfalls die Verdauung auf trapp. Nach einer Studie der Universität Sidney soll das enthaltene Gingerol ein Protein aktivieren, dass die aus der Nahrung erhaltene Glukose direkt in die Muskeln befördert. Damit ist er auch unterstützend hilfreich bei Diabetes Typ 2. 
Für 1 Liter circa 3-4 Scheiben von einer Ingwerwurzel abschneiden, schälen, in eine Kanne legen und mit heißem Wasser übergießen. Tipp: Trinken Sie den Tee nur bis zur Mittagszeit, er kann Sie wachmachen.

• Gojjibeeren haben einen sehr hohen Vitamin- und Mineralgehalt – ideal für das Müsli. Achten Sie beim Kauf auf Bio Qualität. Gojibeeren erhalten Sie in jedem Reformhaus oder im Internet.

• Himbeeren wirken durch den hohen Vitamin C Gehalt plus viel Eisen blutreinigend und blutbildend. Mischen Sie einen fettarmen Naturquark mit Eiweißkonzentrat und fügen Sie Himbeeren hinzu. Das als Abendessen ist eine Schönheitsmahlzeit für die nächtliche Regeneration und Fettverbrennung! Wer nicht auf frische Himbeeren zurückgreifen kann, wählt gefrorene.

• Chia Samen fördern Ihre Verdauung. Sie sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, damit können Sie Heißhungerattacken vorbeugen.

• Zimt eignet sich zum Würzen und als Tee und regt die Verdauung an. So hilft er Völlegefühl und Blähungen vorzubeugen. Ein wesentlicher Punkt: Er soll den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Das hilft uns ausgeglichener zu bleiben und dem Stoffwechsel Fett zu verbrennen.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie echten Zimt, den sogenannten Ceylonzimtaus der Region Sri Lanka kaufen. Sein Cumaringehalt ist weitaus geringer als beim Cassiazimt aus China und dadurch besser leberverträglich.

• Curcuma ist gesund als Tee und Gewürz. Das aus der Curcumawurzel gewonnene gelb-orange Pulver hat ein herausragendes Wirkungsspektrum für die Gesundheit. Auch Curcuma hemmt Entzündungen und ist ein Schmerzstiller. Er regt die Darmtätigkeit an.

• Dieses Fett macht schlank! Aus einem Grund, Avocado und Olivenöl sind reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Zudem enthält neben der Zitrone, auch die Avocado ein Enzym, Lipase genannt, das dem Körper beim Fettabbau helfen soll.

• Eiweiß: Je eiweißhaltiger Ihre erste und letzte Mahlzeit ist, desto aktiver bleibt die Fettverbrennung bis tief in die Nacht.